Kolloidales Silber als Alternative zu synthetischen Antibiotika

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Ursprung

Die Nutzung von Silber zum Abtöten von Keimen ist schon Tausende von Jahren alt. Im antiken Ägypten wurden zum Beispiel Wunden mit Silberfolien bedeckt. Im antiken Rom und Griechenland benutzte man silberne Wassergefäße, Teller und Besteck (wenn man reich genug war), um der Vermehrung von krankmachenden Keimen vorzubeugen.
Noch bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts wurde es zur Infektionsbekämpfung benutzt. Die in der Herstellung damals günstigeren Antibiotika haben es dann verdrängt. In en letzten Jahren ist wegen der zunehmenden Resistenzen und Multiresistenzen gegen Antibiotika das Interesse wieder massiv gestiegen.

Wirkung

Wie genau wirken die Silberionen nun auf Keime? Die Ionen setzen an verschiedenen Proteinstrukturen an, die außen auf der Zellmembran sitzen und verknüpfen sich mit diesen. Dadurch funktionieren diese Proteine nicht mehr. Das hindert die Zelle daran, Stoffe von außen zuzuführen und führt so schließlich zum Absterben der Zelle.
Die Tatsache, dass das ein eher unspezifischer Effekt ist, bewirkt, dass Silberionen gegen sehr viele Bakterienstämme wirksam sind – auch gegen viele multiresistente Erreger, zum Beispiel MRSA. Eigentlich sind Silbersalze und kolloidales Silber also auch Antibiotika, denn sie wirken antibakteriell.
Silberionen wirken aber auch gegen andere Keime: Auch viele Pilzarten werden von ihnen abgetötet. Sogar gegen Viren ist die Substanz wirksam. Um gegen Viren wirksam zu werden, müssen die Nanopartikel besonders klein sein, nämlich zwischen 1 und 10 nm. Das tötet die Viren zwar nicht, schlicht und einfach weil Viren keine Lebewesen sind und keinen Stoffwechsel haben, der sich davon stören lassen würde. Aber die Viruszelle kann dann nicht mehr an die Wirtszelle (also an die menschlichen Zellen) anbinden, was sie wirkungslos macht.
Da Silberionen gegen so viele verschiedene Keime wirken bezeichnet man sie auch als antimikrobiell oder biozid.

Anwendung

A-Z – Krankheiten, bei denen Kolloidales Silber und Gold mit gutem Erfolg eingesetzt wurden:
Adenovirus 5 – Allergien – Arthritis – Aussatz (Lepra) – Bandwurm – Bindegewebsentzündung – Bindehautentzündung – Blephartitis – Blinddarmentzündung – Blutparasiten – Blutvergiftung – Borreliose – Brustfellentzündung – Candida – Albicans – Chronische Müdigkeit CFS – Colitis – Diabetes – Dickdarmentzündung – Diphterie – Eiterflechte – Ekzeme – Entzündungen – Fußpilz – Fußbrand – Geschwüre – Gingivitis – Gonorrhö – Gürtelrose – Hautausschlag – Halsentzündung – Hautrisse – Hauttuberkulose – Hepatitis – Heuschnupfen – Infektionen – Insektenstiche – Katarrh – Krebs – Leukämie – Magenentzündung – Magenschleimhautentzündung – Malaria – Mandelentzündung – Meningitis – Milzbrand – Mittelohrentzündung – Mundgeruch – Nagelpilz – Nervenschwäche – Neurasthenie – Neurodermitis – Ohrenerkrankungen – Pest – Pilzinfektionen – Rheuma – Ringelflechte – Rotfinnen (Rosacea) – Säure-Basen-Ausgleich – Schuppenflechte – Sebörrhoe – Sepsis – Sonnenbrand – Staphylokokkeninfektion – Streptokokkeninfektion – Syphilis – Tetanus – Typhus – Übelriechender Schweiß – Vaginale Pilzerkrankung – Verbrennungen – Warzen – Wunden – Zahnbelag (Plaques) – Zahnfleischschwund – Zahnfleischbluten – Zeckenbiss

Empfehlungen zur Verwendung

Die Konzentration ist entweder in parts per million (ppm), in Milligramm pro Liter (mg/L) oder in Prozent (%) angegeben. Dabei entspricht 1ppm etwa 1 mg/L oder 0,0001%. Die meisten Hersteller geben die empfohlene Dosis in Teelöffeln oder Tropfen an. Um zu überprüfen, welche Menge an Partikeln Sie damit anwenden, können Sie folgendermaßen rechnen: Ein Teelöffel entspricht etwa 5 ml, während 20 Tropfen ungefähr 1 ml ergeben. Wenn Sie beispielsweise einen Teelöffel Silberwasser mit 5 ppm Konzentration zu sich nehmen, haben Sie etwa 0,025 mg eingenommen. Eine Konzentration von weniger als 10 ppm scheint jedoch kaum sinnvoll zu sein. Zuletzt muss noch darauf geachtet werden, dass die Lösung auf destilliertem Wasser basiert. Andere Formen von Wasser (zum Beispiel Leitungswasser oder Mineralwasser)beinhalten Stoffe, mit denen sich die Silberionen zu Silbersalzen verbinden könnten.

Mehr Infos und Bezugsquelle:

http://bit.ly/1WmRMRS

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